THEATERPREIS DES BUNDES 2021

KONTAKT UND INFORMATION

Felix Sodemann
theaterpreis@iti-germany.de

Hier finden sich alle Informationen zum Theaterpreis des Bundes 2021.

Zum vierten Mal wurde der Theaterpreis des Bundes durch Monika Grütters, Kulturstaatsministerin a.D., an kleine und mittlere Theater in Deutschland vergeben. Elf Theater wurden von einer Fachjury mit dem Preis ausgezeichnet. Für ihre herausragende künstlerische Programmarbeit erhielten diese jeweils 75.000 €. Grundlage für diese Entscheidung bildete die erste Hälfte der Spielzeit 2019/2020. Ein besonderer Fokus lag beim Theaterpreis des Bundes 2021 auf der Auseinandersetzung mit der Pandemie.

DER JURY GEHÖRTEN 2021 AN:
 

  • Elisabeth Bohde
  • Marie Bues
  • Sophie Diesselhorst
  • Roland H. Dippel
  • Dorte Lena Eilers
  • Mazlum Nergiz
  • Dorothee Starke

 

Die Preisträger-Theater waren
 


Preisverleihung 

Die Preisverleihungsveranstaltung fand am 08. Juli von 19.00-20.30 Uhr hybrid in der Akademie der Künste, Berlin, und im Live-Stream statt. Das Programm der Preisverleihung finden Sie hier.

Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden sie unten.


 

#dialograumtheater: Das Symposium begleitend zum Theaterpreis 2021

Wie gelingt es den Theatern, sich als soziale Räume der Öffentlichkeit in die Stadtgesellschaft einzubringen? Diese Frage begleitet die Symposien und wird – angesichts der Herausforderungen der Corona-Pandemie – noch einmal aktueller. Wie können sich die Theater angesichts der Lockdown-Maßnahmen behaupten? Wie bleiben sie sichtbar und werden gehört, wenn die Bühnen geschlossen sind? Welche Impulse – künstlerisch, diskursiv, politisch – können sie im digitalen Raum oder mit Projekten im Stadtraum geben? Was bedeutet gesellschaftliche Veränderung nach der Corona-Krise? Und welche zentrale Rolle können und müssen Kunst und Kultur im gesellschaftlichen Dialog einnehmen?

Diese Fragen wurden im Rahmen des hybriden Symposiums #dialograumtheater nicht allein mit Akteur:innen aus Tanz und Theater diskutiert, sondern gespiegelt und kommentiert mit Perspektiven aus anderen gesellschaftlichen Bereichen – aus Bildung, Kirche, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Wir haben uns dabei an drei Wirkungsfeldern der Theaterarbeit orientiert: Orte der Irritation, der Reflexion und der Vision zu sein. Das Symposium fand vor Ort und im Stream am 08. Juli in der Akademie der Künste statt. Das vollständige Programm findet sich hier.

Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist unten einsehbar.

 

 

Wanderausstellung: Theaterarbeit jenseits der Metropolen

Im Anschluss an den Theaterpreis des Bundes 2021 organisierte das ITI eine Wanderausstellung, welche im Frühjar und Sommer 2022 in neun der zuletzt ausgezeichneten Theatern zu sehen war. Unter dem Titel „Dialog und Auseinandersetzung, Umgestaltung und Stärkung – Theaterarbeit jenseits der Metropolen“ unternahm die Ausstellung den Versuch, auf kleiner Fläche einen Einblick in die Arbeit der ausgezeichneten Theater zu geben und dabei das Verständnis von Theaterarbeit als Dialog erlebbar, im weitesten Sinne haptisch spürbar zu machen und ein Angebot zu schaffen, die eigenen Perspektiven mit einzubringen. Die Wanderausstellung stand als aufklappbares Box-Format zur Besichtigung für alle Besucher:innen zur Verfügung. Neben einem digitalen Theaterpreis-Archiv wurden dort auch Videoformate und interaktive Module angeboten. 

Weitere Informationen finden sich hier.